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Happy, lucky, nice.
Friendly, smiling face.

I’ve got mine, you got yours.
I care about how you choose.
You care about how I loose.

I am really interested in your problems.
And help you when I am sad, too.
But I never cry, because I always smile.

My room is clear,
there are no dirty corners,
my room is bright,
there is no dark hiding place.

But do you know why?
Yes, I am a painter.
My favourite colour is white.

I love me, but hate you.
But the truth is.

I hate me and need you.
15.5.08 19:50


Der Hubschrauberflug

April 2008

Es ist früh am Abend.
Mir ist ganz warm, wohlig warm, hier in meinem Zimmer unterm Dach.
Ich sitze an meinem Schreibtisch und schließe mein Buch, denn gerade habe ich beschlossen nach draußen zu gehen. Die Sonne ist längst nicht mehr zu sehen, aber ihre Hinterlassenschaften.
Rosaorangene Fließwolken ziehen sich über den schon kaltblauen Abendhimmel. Auf der einen Seite kann ich schon Sterne sehen, bis jetzt jedoch nur durch die Fensterscheibe.
Ich streife meine Jackettjacke über, binde meinen dunkelblauen Wollschal um meinen Hals und fahre in meine Laufschuhe. Die schwarzen, mit den kleinen rotrosanen Schnürsenkeln. Der Verkäufer hat damals gesagt, es seien Schuhe, die meinen Fußgelenken gut tun. Sie rollen von ganz alleine ab, wie als wollten sie immer weiter laufen. Aber immer mit mir zusammen, denn sie passen wie angegossen. Meine Füße und ich mögen sie. Sie sind meine Aufbruchsschuhe.
Mein blaurotgelbweißes Schäfermützchen, hänge ich an meinen Gürtel. Mal sehn, ob ich die überhaupt brauche, jetzt im April.
Als ich die Tür öffne, empfängt mich ein aufrührerischer Wind und schiebt mich nach draußen.
Und da bin ich nun, beginne meinen Weg nach draußen auf das schöne große Feld.
Zuerst muss ich an den Häusern unserer Straße vorbei. Ich spüre, wie meine Füße mit jedem Schritt wunderbar abrollen und mich führen.
Der Wind bläst und sucht sich seinen Weg durch meine Finger. Ich liebe dieses Gefühl, vom Wind berührt zu werden. Es ist, wie als wäre man nicht allein.
Ich durchquere das kleine Stück Wald schnell, denn hier ist es schon recht dunkel.

Und jetzt stehe ich am Rande des Waldes. Mein Ausblicksfeld, Träumerfeld, Liegefeld, mein Spielfeld.
Wie viel habe ich hier erlebt. Ich erinnere mich an alles.

Der Abend am Ende des Sommers, als ich mit Hannes zwischen den damals hüfthoch gewachsen Gräsern und Kräutern saß und wir Erdbeeren gegessen haben. Wie ich ihn geliebt habe. Ich kann es heute noch spüren. Ich kann ihn noch spüren.
Seine breiten Schultern, die eines kräftigen Mannes. Seine Hände, die eines introvertierten Künstlers. Seine Augen, die eines schüchternen kleinen Jungen. Und seine Worte, die intelligentesten und schönsten, die ich mitunter gehört habe.

Die Nachmittage in den Frühlingsferien, als ich dieses Feld für mich ganz persönlich entdeckt habe.
Tief einatmend bin ich unter hellblauem Himmel und strahlender Sonne durch die kniehohen noch vertrockneten, aber neu sprießenden Gräser gestapft und habe mich gefreut, über die Schönheit dieser Natur. Und als ich dann mit dem Rücken in diesem Gras lag und in den Himmel sah, lag ich einfach da und sah nur blau. Ich schloss die Augen und ruhte nur, war vollkommen entspannt.
Irgendwann öffnete ich sie wieder und da entdeckte ich einen gelben Luftballon, ganz weit oben, der immer höher und langsam aus meinem Blickfeld flog, und strebte. Wie ein Zeichen kommt einem so etwas vor. In diesem Moment, wo ich dort liege, hat ein Luftballon seine Freiheit bekommen und ich bin Zeuge. Wie schön das war.

Oder noch viel früher im Sommer, als ich mit einer Schulfreundin Plinsen gemacht hatte und wir sie hinten im kleinen Tal mit sehr viel Nutella einschmierten, rollten und uns damit die Bäuche vollschlugen. Wir saßen auf einer Decke und genossen die Sonne. Wir bräunten und wärmten uns. Nora und ich verstanden uns damals besser. Heute sehe ich sie nur noch selten. Sie muss ihren Weg gehen, und ich bin nicht die richtige Begleitung dafür. Wir waren nie ein Herz und eine Seele, aber wenigstens hatten wir mal jemanden, mit dem man eben solche Sachen unternehmen konnte.

Der Abend im Winter, als Bastian und ich das letzte Mal Schnee spüren wollten. Wir rannten wie kleine Kinder über die weiß bedeckte Erde, jagten uns mit Schneekugeln. Wir kämpelten uns und er hat mich fast jedes Mal besiegt, er ist einfach zu stark.
Eine Weile saßen wir auf einem Baum und er rauchte. Danach lagen wir im Schnee, den Blick zum Himmel. Der Abend war, wenn auch komisch, ein gewaltiger.

Dieses Feld ist jedes mal wieder wie eine Insel, abseits aller Hektik, aller Wut und abseits vom Druck, von schlechten Menschen. Eine Insel mit Frieden und Ruhe, voll mit Träumen, mit Glück.

Und dieses Feld liegt in Klotzsche. Meinem Heimatort, den ich bald verlasse.
Erst dieses Zimmer, dieses Haus, diesen Ort, dann diese Stadt, dieses Land, diesen Kontinent.
Ich mache mich auf in neue Gefilde.
Ich möchte wieder zurückkommen, aber erst möchte ich gehen.
Gehen und mich suchen, und vielleicht auch finden.
Ins Land der Sonne und der anderen Menschen, die ein anderes Leben führen, als wir hier.
Dieses Land möchte ich kennen lernen und bereisen.

Bis bald, mein Zuhause, meine Freunde, meine Familie. Mein Feld.
Wir sehen uns.
5.5.08 20:30


Das Wichtigste im Leben ist:
Die Treue zu sich selbst
und Güte zu den anderen.
5.5.08 20:19


Oh mann.

Ich bin ein bisschen geschafft und ausgelaugt.
Das Wetter tut sein übriges.
Ich weiß, dass ich noch einiges tun muss.
Verarbeiten, klären, vertrauen, akzeptieren, lieben,
und vor allem will ich mich auch mal wieder ausheulen.
Ich hab das echt nötig.
Denn in der fernen Gedankenwelt kann man sich schnell mal verirren und man hat das Gefühl, dass man einiges verloren hat oder nie hatte. Doch oft ist das auch eine Flucht, der man nicht zu großen Raum lassen darf. Die ins Nichts führt. Die nicht nötig ist.
Warum die Flucht? Weil man ganz einfach Angst hat. Vor so gut wie allem. Manchmal sogar vor der Angst selbst. Angst ist oke, sie hilft ein bisschen vorsichtig zu sein. Sie hat aber zum Glück auch den Vorteil, dass man sie überwinden kann und das dann unheimlich gut tut.

Aber ich merke, dass trotzdem alles ganz gut ist.
Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. So wie ich bin, gibt es einiges, vieles, zu vieles, dass ich ändern will, mit dem ich nicht zufrieden bin.
Aber ein bisschen Zeit bleibt mir ja doch noch und der Wille ist der erste Schritt. Und alles muss auch nicht sein.
Und das wichtigste und schönste ist, dass ich begreife, dass ich doch auch unheimlich stark bin.
Und ich beginne zu verstehen, was es bedeutet an sich selbst zu glauben.
Glaube beginnt für mich mehr Form und vor allem Bedeutung anzunehmen. Glaube an mich, die Menschlichkeit und an unser aller Kraft und Energie.

Naja, gut jetzt.
7.4.08 18:58


Sehnsucht und... und...

Wenn ich morgens früh vor dir aufwach'
Und du liegst in meinem Arm
Wenn du dann deine Augen aufmachst
Dann durchflutet es mich warm

Wie du mich ansiehst
Wie sich das anfühlt
Wie du mich anfasst
Und unsere Blicke sich berühren

Hör' ich dich meinen Namen flüstern
Geht mir das unter die Haut
Machst, dass sich meine Sinne splittern
Und du sagst, du fühlst es auch

Wie ich dich will
Das ist Magie
Die mich verblüfft
Wenn unsere Welten sich erspüren

Wir sind das Glück und du weißt es
Wir sind das Glück und mich reizt es
He, du reizt mich

Komm her, ich hab' da so ein Gefühl im Bauch
Komm noch näher, es kitzelt und ich weiß, du fühlst es auch
Komm her, ich hab' da so ein Gefühl im Bauch
Komm noch näher, es knistert und ich weiß, du fühlst es auch

Ich zähl' die blauen Flecken stündlich
Bis wir uns endlich wiedersehen
Ich streich' mit der Zunge meine Lippen
Und beiß' mich fast wie aus Versehen

Wie du mich küsst
Mich das aufwühlt
Ich werd' verrückt
Wenn unsere Münder sich verführen

Wir sind das Glück und du weißt es
Wir sind das Glück und mich reizt es
Hey, du reizt mich

Komm her, ich hab' da so ein Gefühl im Bauch
Komm noch näher, es kitzelt und ich weiß, du fühlst es auch
Komm her, ich hab' da so ein Gefühl im Bauch
Komm noch näher, es knistert und ich weiß, du fühlst es auch

.Mia - Komm her
7.4.08 18:06


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